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Ihr wisst ja wie sehr ich Balsaholz liebe... also Holz generell. Man kann mit diesem Material so unendlich viel anstellen. Ich hoffe wir schaffen es dieses Jahr noch unserer Garage zur Werkstatt umzufunktionieren, dann sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt und ich kann endlich wieder Werkzeug shoppen!

Vor ein paar Tagen saß ich auf dem Sofa und dann kam mir plötzlich die Idee aus Leisten und der tollen pinken Maurerschnur, die ich schon für das Armband verwendet habe,  eine Art Wandtafel zu basteln. Und wie es immer so ist wenn ich abends eine Idee habe, kann ich kaum schlafen weil mir ständig die einzelnen Arbeitsschritte durch den Kopf gehen.

Am nächsten Tag konnte es endlich losgehen.



Ihr braucht
  • Balsaholzleiste
  • Maurerschnur / Kordel
  • Buchstaben für Lightbox
  • Holzbohrer
  • Falzbei
  • Cutter
Und so geht's

Zunächst müsst ihr mit dem Cutter vier gleich lange Stücke von der Balsaholzleiste abschneiden. Etwa 25 Zentimeter. Anschließend durchbohrt ihr die Enden der Leisten mit einem Holzbohrer, so dass ihr diese mit der Maurerschnur auffädeln könnt. Aber bevor ihr das tut, müsst ihr noch mit dem Falzbein eine kleine Rille in die Leisten drücken. Bei zwei Leisten auf beiden Seiten und bei zwei nur auf einer.

Nun nehmt ihr euch ein langes Stück der Mauerschnur und macht im Abstand von etwa 30 Zentimetern zwei Knoten in der Mitte der Schnur. Dann fädelt ihr die erste Leiste mit der Rolle nach unten auf und macht auf jeder Seite unterhalt der Leiste einen Knoten, so dass diese nicht verrutschen kann.

Jetzt wird es etwas tricky. Es folgt einiges an Fummelarbeit und am besten ihr probiert selbst aus wie es am besten funktioniert. Ich habe nun zwei Buchstabenkarten in die obere Leiste gesteckt und auf beiden Seiten eine lockere Schlinge für den nächsten Knoten gemacht. Dann fädelt ihr die nächste Leiste auf, steckt die Buchstaben fest, so dass sie nicht herausfallen können und zieht die Knoten auf beiden Seiten fest. Anschließend verfahrt ihr wie schon in den Schritten zuvor, bis alle Leisten aufgefädelt sind.

Ich geb zu diese lichtlose Lightbox Version ist keine die man täglich umdekoriert, da es einfach etwas fummelig ist und auch im frustrierten Umherwerfen aller Einzelteile enden kann, aber als zeitlose Kinderzimmerdeko reicht es auf jeden Fall.

Heute regnet es in Strömen und so hab ich mir gedacht ich bastel mit den Sommer einfach selbst zusammen. Zu der heißen Jahrezeit gibt es für mich nichts leckereres als Wassermelonen. So schön süß und saftig... was im Frühling die Erdbeeren sind, sind im Sommer für mich die großen grünen Kugeln. Auch die Farben gefallen mir im Moment super gut, so dass ich unbedingt ein kleine DIY im Melonen Style machen wollte. Herausgekommen ist dieser kleine Melonenschlüsselanhänger.


Wassermelonen gehen einfach immer, oder?


Und es ist wirklich ganz einfach. Wer mag kann sich auch Zitronen, Äpfel oder auch Erdbeeren auf die Holzkugeln malen, da gibt so einige Varianten.

Ihr braucht
  • Holzkugeln 15 mm 
  • Kordel
  • kleine Holzperlen
  • Acrylfarbe in Grün, Pink, Schwarz und Weiß
  • Schere
  • Pinsel
  • Klebeband
  • Schlüssering
  • Zahnstocher

Und so geht's

Um die Holzkugeln besser anmalen zu können steckt ihr sie am besten auf Holzspieße oder Zahnstocher. Sollten sie zu dünn sein, könnt ihr auch etwas Küchenpapier um die Spieße wickeln, so dass die Kugeln nicht herunterrutschen.

Nun klebt ihr die Kugeln einmal mittig und am besten schräg, mit Klebeband ab, so dass ihr eine Seite besser anmalen könnt. Jetzt mischt ihr euch die passenden Farben zusammen und bemalt eine Hälfte mit einem schönen kräftigen Rosa. Sind alle Kugeln getrocknet könnt ihr das Band abnehmen und die andere Hälfte mit einem hellen Grün bemalen. Nach dem Trocknen, malt ihr noch ein paar dunkelgrüne Steifen auf die grüne Fläche und kleine schwarze Punkte aus die rosa Hälfte. Wer möchte kann jetzt noch mit Weiß und einem hellen Grün die Linie zwischen den Hälften etwas anmalen.

Sind die drei Kugeln bemalt fädelt ihr sie mit einer Kordel auf. Eventuell fügt ihr noch ein paar kleine bunte Holzperlen dazu. Am Ende knotet ihr noch den Schlüsselring an und schon haltet ihr euren fertigen Wassermelonenschlüsselanhänger in den Händen. Ach ja, damit es etwas abwechlsungsreicher ist, habe ich eine Kugel als geschlossene Wassermelone bemalt.

Jetzt muss ich nur noch eine passende Tasche finden an der ich den Anhänger befestigen kann. Übrigens hätte dieser Anhänger auch schon prima zum nächsten DIY-Challenge Thema gepasst. Am 23. Juli ist es nämlich wieder so weit und es heißt basteln mit "Perlen & Metall". Habt ihr schon eine Idee?

Letztes Jahr hab ich die wunderbar duftenden Blätter der Zitronenmelisse an unserem Gartenzaun entdeckt. Als hätte sie jemand dort vergessen... also hab ich eine kleine Gartenschaufel genommen, nochmal im Netz nachgesehen ob es auch wirklich etwas Essbares ist und anschließend in einen Topf gepackt. Mittlerweile wächst und gedeiht die Gute in unserem Beet. Seit Wochen schau ich der Zitronenmelisse nun beim Wachsen zu und frage mich was ich mit dem immer größer werdenen Gewächs machen soll. Tee kochen ist irgendwie langweilig... es muss etwas langlebigeres her. Also habe ich bei Instagram einmal nach Inspiration gefragt.

Kräutersalz und Pesto sollten es sein.


Wir kaufen seit ein paar Monaten immer einen bestimmten Aufstrich beim Supermarkt. Der ist nicht nur lecker, sondern auch in einem schönen Glas verpackt. Inzwischen, haben wir so viele Gläser, dass ich schon seit einer ganzen Weile überlege was ich darin wie aufbewahren könnte. Nun kam mir die Idee im Netz nach passenden Korken zu suchen. Unter dem Namen Fasskorken bin ich dann fündig geworden. Da die Korken zu groß waren, musste ich sie mit dem Dremel etwas abschleifen, aber das ging ganz fix. Und schon war die perfekte Aufbewahrung für mein Kräutersalz auch schon fertig.

Das braucht ihr
  • Zitonenmelisse
  • grobes Salz
  • Mixer
  • Ofen
Und so geht's

Eigentlich lohnt es sich kaum eine Anleitung zu schreiben, denn Kräutersalz zu machen ist super easy. Ihr müsst die Zitronenmelisse nur abwaschen, so gut es geht trocken und mit dem groben Salz im Mixer zerkleinern. Danach verteilt ihr alles auf einem Backblech und schiebt das Ganze bei 50° und leicht geöffneter Tür in den Ofen. Je kleiner die Blätter sind, umso schneller werden sie trocknen, also achtet darauf, dass ihr das Salz nicht zu lange im Ofen lasst. Bei mir hat eine dreiviertel Stunde schon greicht.

Mit der übrigen Zitronenmelisse habe ich dann noch Pesto gemacht. Dazu habe ich kein richtiges Rezept. Ich fülle ein hohes Gefäß einfach mit zwei bis drei Esslöffeln Nüssen oder gemahlenen Manden, würze das Ganze mit Salz, Pfeffer und etwas gekönter Gemüsebrühe und Knoblauch. Jetzt kommt eine Menge gutes Ölivenöl dazu und dann könnt ihr das Ganze auch schon mixen. Das Grünzeug gebe ich erst dazu, wenn der Rest schon gut pürriert ist, denn die Blätter sollten nicht zu lang gemixt werden. Nun nur noch den Parmesan unterrühren und schon ist es fertig. Meeega lecker sag ich euch :) Für noch mehr Zitronengeschmack werde ich das nächste mal noch etwas Zitronenabrieb hinzu geben.

Falls ihr das Salz als Gastgeschenk etwas aufpeppen wollt, könnt ihr den Korken ganz leicht mit einem Holzbrennwerkzeug beschriften. Ich mag die eingebrannte Schrift, wirkt einfach noch persönlicher, als ein oller Aufkleber. Was meint ihr?

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