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Manchmal hab ich das Gefühl, dass wir viel zu wenig mit unseren Kindern unternehmen. Der tägliche Alltagsstress vernebelt einem den Kopf und zwischen Einkaufslisten, Wäsche waschen, kochen, aufräumen und putzen vergisst man leider auch den den ein oder anderen schönen Moment. Und genau dafür hab ich diese kleine Box für schöne Momente gebastelt.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mein Handy habe ich eigentlich immer dabei und für mich ist es mehr eine Kamera als ein Kommunikationsmittel. Wenn wir etwas zusammen unternehmen oder zu Hause die große Bastelorgie lostbricht, ist das Handy zur Stelle und schnell ein paar Schnappschüsse gemacht. Festgehalten wären die Momente also und jetzt? Viele Bilder sehe ich erst wieder wenn ich am Ende des Jahres für die Großeltern ein Fotobuch zusammenstelle. Genau dann sehe ich auch wieder was wir alles erlebt haben und ich bin total erstaunt was ich schon wieder alles vergessen habe.

Als ich nun die Anfrage bekam ob ich den weltweit kleinsten Multifunktionsdrucker DeskJet 3730 von HP testen möchte, hatte ich sofort eine Idee. Das Tolle ist nämlich, dass man mit verschiedenen Apps direkt vom Smartphone aus seine Bilder drucken kann. Sobald der Drucker im Netzwerk ist und sich das Handy verbunden hat, kann man loslegen. (Eignet sich übrigens auch prima zum Scannen und Kopieren von Unterlagen. Einfach fotografieren und ausdrucken.)
Ich habe mich für die HP Social Media Snapshot App entschieden und die Highlights unseres Jahres im Retro Polaroid Style ausgedruckt. Nachdem man eine passende Vorlage ausgewählt hat, kann man zusätzlich noch einen kurzen Text eingeben, so wird das Ganze noch persönlicher.

Und um die vielen Highlights unseres Jahres immer im Blick zu haben, habe ich nun eine kleine Box aus Sperrholz und Kork gebastelt. Immer wenn wir einen tollen Moment erlebt haben und ich ein passendes Foto dazu habe, werde ich es in Zukunft ausdrucken und in die Box packen. Am Ende des Jahres werde ich die gesammelten schönen Momente aus der Box holen und in ein Buch kleben, was Dank des selbstklebenden Fotopapiers ganz fix und ohne weiteres Material möglich ist. So hat man nach ein paar Jahren ein Buch voller toller Erinnerungen, ist das nicht was?

Ihr braucht

  • Sperrholz (hier 5 mm)
  • Kork (hier 2 mm)
  • Plexiglas (hier 2 mm)
  • Holzleim
  • Cutter oder Säge
  • Lineal
  • Stift 
  • Alleskleber
  • Schere

Und so geht's

Zunächst zeichnet ihr euch Vorder- und Rückseite auf Sperrholz auf. Ich habe eine Größe von 12 x 14 cm gewählt, wobei ich ursprünglich vor hatte, dass die Box selbst wie ein Polaroid aussieht und ich in den unteren Teil noch "Unser Jahr" einbrenne. Leider hatte ich mich etwas vermessen. Wer es so haben möchte wie auf dem Foto, kann einfach die oben genannten Maße verwenden, alle anderen nehmen noch 1,5 cm dazu. Die Seitenteile und der Boden sind 2 cm breit. Das sollte am Ende für etwa 40 Bilder reichen. Wer mehr Erinnerungen sammeln möchte, muss hier ein paar Millimeter dazu planen. Die Länge der Seitenteile richtet sich nach der Dicke des Holzes. In meinem Fall sind die Seitenteile13,5 cm hoch.
Für die Vorderseite müsst ihr nun einen Ausdruck als Vorlage nehmen und abmessen wie groß das Fenster werden soll. Denkt daran, falls ihr die Polaroidform wählt, dass die einzelnen Bilder auch etwas weiter nach unten fallen und man den Text nicht mehr lesen kann. Dann müsst ihr sozusagen einen doppelten Boden einbauen ;)

Tatsächlich habe ich alles mit einem Cutter ausgeschnitten. Mit Viel Geduld und Kraft klappt es auch, die Ränder werden schön sauber und fransen nicht aus, aber mit der richtigen Säge, sollte es schneller gehen.

Wenn ihr alles ausgeschnitten habt, könnt ihr die einzelnen Teile mit Holzleim zusammenkleben. Da gibt es auch schnelltrocknende Versionen für alle Ungeduldigen wie mich.
Mit Schleifpapier könnt ihr nun die Ecken etwas glätten. Die Korkstreifen passend mit der Schere ausschneiden und mit Alleskleber an den Seiten festkleben. Auf der Oberseite habe ich einen breiteren Schlitz in den Korkstreifen geschnitten, damit die Bilder leichter einzuwerfen, bzw. rauszuholen sind.
Das mit dem Kork ist natürlich kein Muss, eurer Fantasie sind bei der äußeren Gestaltung eurer persönlichen Erinnerungsbox, wie immer, keine Grenzen gesetzt.

Ich hoffe uns steht noch ein ganz toller Herbst bevor und ich kann zu den gebastelten Blättertieren bald noch ganz viele Erinnerungen an diese schöne Jahreszeit sammeln. Wenn ich in Zukunft mal wieder das Gefühl habe zu wenig zu unternehmen, hol ich einfach das Buch mit den tollen Erinnerungen raus und schon scheint wieder die Sonne ;)

Ach ja, falls ihr so viele schöne Momente habt, dass innerhalb kürzester Zeit die Tinte leer ist, der HP DeskJet 3720 ist auch mit dem Tinten-Lieferservice HP Instant Ink kompatibel. So kannst du dir automatisch Tinte bis zu 70 Prozent günstiger nach Hause liefern lassen.
Ich freue mich wirklich sehr, dass euch mein letzter Artikel zum Thema Umwelt so gut gefallen hat und dass auch die kleinen bunten Deckelkreisel gut ankamen. Und weil es einfach ein wichtiges Thema ist, bleibe ich noch ein wenig der der Upcyclingecke und zeige euch heute mal einen der tollen Flaschenaufsätze von true fruits.

Ich muss zugeben, bevor ich die Mail von true fruits bekommen habe, wusste ich gar nicht, dass es diese Flaschenaufsätze gibt. Ich hatte die schicken Glasflaschen sonst einfach immer mit Linsen, Reis, oder Chiasamen befüllt. Die Idee, den Flaschen mit speziellen Aufsätzen noch mehr Einsatzmöglichkeiten zu geben finde ich großartig. Es gibt Permanetverschlüsse, welche zum Gießen und welche zum Schütten. Für die große 750 ml Flasche gibt es ein Teesiebset, welches ich ausprobieren durfte. Im Shop könnt ihr euch alles nochmal genauer anschauen.

Natürlich kann man den Tee direkt aus der Flasche trinken aber so hatte ich endlich auch mal wieder einen Grund eine meiner Tassen neu zu bemalen ;) Übrigens, es ist fast ein Ding der Unmöglichkeit ein Foto vom Eingießen des Tees zu machen, wenn man kein Stativ hat und alleine ist...

Da es draußen gerade so richtig herbstlich ist denke ich immer wieder an unseren Sommerurlaub in den Bergen. Es war so wunderschön dort... also habe ich mich für ein Bergpanorama entschieden. Und da es nächstes Jahr mit guten Freunden ans Meer nach Dänemark geht, hab ich auch schon den Blick in die Zukunft auf der Tasse festgehalten. Wenn ich also meinen Tee trinke, kann ich in schönen Erinnerungen schwelgen und gleichzeitig voller Vorfreude an den nächsten Urlaub denken!

Während ich diesen Artikel geschrieben habe, wurden schon die ersten beiden Flaschen Tee geleert. Lieben Dank nochmal an true fruits, ohne euch wär mir jetzt nicht ganz so warm.

Manchmal hat man die Gelegenheit über Dinge zu schreiben, über die man ohne den richtigen Impuls nie geschrieben hätte. Zugegebenermaßen ist es ihm Rahmen eines DIY Blogs nicht unbedingt leicht, nebenher noch auf die Probleme der Welt hinzuweisen, denn wichtigen Themen nur ein paar Zeilen zu widmen ist oberflächlich und wenig glaubwürdig. Ich möchte dennoch versuchen den Denkanstoß, den ich heute durch eine Nachricht bekommen habe, mit einem kleinen Recycling Projekt an euch weiter zu geben.


Aber zuerst zum wichtigen Teil. Es geht um ein großartiges Projekt, dessen Herzstück, die MS Seekuh, Ende September in Kiel zu Wasser gelassen wurde. Dabei handelt es sich um einen speziellen Katamaran, der mit Hilfe von Netzen den Müll aus verschmutzen Gewässern holt. Bei 10 Millionen Tonnen Müll im Jahr, welcher sich auf die Weltmeere verteilt, sicher eine keine leichte Aufgabe. Es ist bemerkenswert, dass es Menschen wie Günther Bonin und sein Team vom Verein One Earth – One Ocean e.V. gibt, die sich dafür einsetzen, unsere Erde wieder ein Stückchen gesünder zu machen und zeigen, dass jede große Reise mit einem ersten Schritt beginnt.



Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was dieses Thema hier auf Gingered Things zu suchen hat. Aber ich glaube, dass gerade diese Plattform durch den Quereinstieg in solche Themen das Potenzial hat, Menschen auf eine andere Art und Weise zu erreichen. Ich weiß, dass ich hier nicht in dem Ausmaß über Umweltthemen berichten kann, wie sie es verdient haben. Aber es liegt mir am Herzen zu zeigen, dass es eben auch Wichtigeres als DIY gibt.

Es kann schon helfen, wenn jeder seinen Plastikkonsum überdenkt und versucht wo es nur geht diesen einzuschränken. Auch das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es gibt z.B. gute Alternativen zur Plastiktüte, oder generell zu Plastikverpackungen.

Mein kleines Recylingprojekt, die Monsterkreisel, zu welchem mich Dani von Butterflyflish inspiriert hat, soll einfach nur einen kleinen Anreiz geben, dass man aus vermeintlichem Müll oft noch hübsche und sinnvolle Dinge basteln kann.

Ich danke euch, wenn ihr bis hier her gelesen habt, denn dann ist alles Wichtige angekommen :)
Irgendwie ging das mit dem Herbst jetzt alles ziemlich fix. Eben habe ich noch mein neues Beet im Garten angelegt und in der Hängematte relaxed und schon sind es nur noch sieben Grad und ein kalter Wind weht mir die bunten Blätter um die Nase. Ich mag es kühl, aber ich hoffe trotzdem auf ein paar Sonnenstrahlen in den nächsten tagen. Einfach so, für die Seele.

Und während es draußen immer frischer und bunter wird, habe ich drinnen endlich mal eine meiner Herbstdekoideen für euch umgesetzt. So zu sagen die Fadenspiel Herbsversion :)

Ich braucht


  • feinen Basteldraht
  • Holzschreibe
  • Zange
  • Hammer
  • Nägel
  • Blattvorlage

Und so geht's

Zunächst habe ich mir am Rechner ein Blatt ausgesucht welches sich gut auf die Holzsschreibe überragen lässt. Ich hab mich für ein Ahornblatt entschieden, aber ich kann mir vorstellen, dass es besonders schön aussieht, wenn man viele verschieden Blätter in unterschiedlichen Größen umsetzt. Dann übertragt ihr das Blatt mit einem Nagel auf die Holzscheibe. Dazu müsst ihr nur an den Ecken des Blattes mit dem Nagel ein kleines Loch in die Holzscheibe pieksen. Anschließend haut ihr de Nägel mit dem Hammer an den Markierungen in das Holz. Je kleiner die Holzschreibe umso kleiner sollten auch die Nägeln sein, sonst setzt sich das Drahtblatt später nicht so ab.
Wenn alle Nägel platziert sind, könnt ihr beginnen den Draht um die Nägel zu legen. Immer schön stramm halten, so dass der Draht nicht runterutscht und ihr nochmal von vorne beginnen müsst. Wenn ihr den Umriss geschafft habt könnt ihr nun kreuz und quer den Draht über das Blatt spannen. Am Ende nur noch den Draht ein paar mal um einen Nagel wickeln und abklemmen und schon ist die Deko fertig.

Während ich so schreibe hab ich mir gedacht, dass es sicherlich auch ganz hübsch sein könnte, wenn man den Draht zusammen mit roter, gelber oder grüner Wolle um die Nägel spannt. Dann wird es etwas bunter, aber so ist der Herbst nunmal ;)

Ich hoffe ihr habt jetzt so richtig Lust auf Herbstdeko bekommen. Wir werden die Tage noch ein paar Kastanien sammeln und dann zeig euch euch was ihr noch so schönes daraus zaubern könnt... außer Kastanienmännchen.

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