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Es ist einfach so unglaublich, dass ich selbst nach all den Wochen in denen ich schon davon weiß, total aus dem Häuschen bin wenn ich es sehe. Gingered Things in der englischen Mollie Makes! Ich hatte auf facebook schon davon berichtet, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe, aber heute kann ich euch ein paar kleine Einblicke in dieses tolle Heft verschaffen, dass ich nun endlich vor mir liegen habe.

Vor ein paar Monaten erreichte mich eine Mail von Charlie, der Chefredakteurin von Mollie Makes. Ich freute mich wie wahnsinnig über die Anfrage ob ich nicht Lust hätte ein Fadenspiel für die 41. englische Ausgabe zu machen. Generell sind Veröffentlichungen schon eine tolle Sache und ich bin immer wieder sehr stolz, aber dann noch im Ausland drei Seiten in einem DIY Magazin zu bekommen ist absolut irre... also für mich :)))
Schnell hatten wir uns auf das Wort "create" und einen Farbverlauf in Gelb-Orange-Pink geeinigt. Die Farben passen perfekt in das Retrokonzept der aktuellen Ausgabe. Die Sache mit dem Farbverlauf hatte ich selbst zum ersten Mal ausprobiert und am Ende war ich echt begeistert wie gut es funktioniert hat. Man muss etwas tricksen, aber es lohnt sich!
Auf jeden Fall ist die 41. Ausgabe von Mollie Makes wieder in tolles Heft geworden. Ich bin noch immer ganz verliebt in die selbstgenähte Handyhülle im Kassettenlook oder die Tischsets im Schallplattenoptik! Falls ihr auch Interesse an dem Heft habt, könnt ihr es entweder hier bestellen, oder auch direkt als digitale Ausgabe runterladen.

Nun schmückt mein Fadenspiel-Tutorial drei Seiten der aktuellen Ausgabe und ich freue mich einfach riesig euch das hier schreiben zu können :) Ich hoffe das kommt jetzt nicht so rüber, als wollte ich damit angeben. Ganz und gar nicht! Ich bin einfach stolz und würde euch gern ermuntern nicht aufzugeben wenn ihr vielleicht selbst den Traum habt eines eurer Projekte einmal in einer Zeitschrift gedruckt zu sehen. Hätte man mir vor zwei Jahren gesagt, dass ich mit meinem DIY Blog einmal in einem Buch und mehren Zeitschriften zu sehen bin, hätte ich wirklich laut gelacht. Selbst heute wundere ich mich über solche Anfragen und kann mich immer wieder aufs Neue darüber freuen und staunen.

Bleibt kreativ, habt Spaß am Tüfteln und Basteln und glaubt an euch und eure Träume :)
 
Puh gerade noch so geschafft. Ich hatte schon befürchtet diesen Monat nur einen Post zu auf die Beine zu stellen. Denn im Moment hält mich ein größeres Renovierungsprojekt etwas vom Basteln ab. Unsere Wohnwand braucht nämlich ganz dringend einen neuen Anstrich und damit wir nicht eine halbe Ewigkeit auf einen halb fertigen Schrank starren müssen, stecke ich gerade jede freie Minute in das gute Stück. Nun fehlen nur noch zwei Schubladen :) Bin ganz stolz, dass ich mich tatsächlich getraut hab, aber ich denke es hat sich gelohnt. Vielleicht zeig ich euch ja mal ein Vorher-Nachher Bild auf facebook.

Nun aber zu meinem aktuellen kleinen DIY. Wie mit so vielen Basteleien ist es auch hier so, dass ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit einen Stickrahmen kaufen wollte. Nun hatte ich bei Depot im Hinterkämmerchen diese Fakerahmen entdeckt. Fake deswegen, da es keine richtigen Stickrahmen sind, denn es fehlt der innere Ring. Stattdessen war eine Holzplatte drin welche mit einem Retrobild beklebt war. Für zwei Euro hab ich aber einfach zwei Rahmen mitgenommen und heute dann endlich wieder ausgepackt :) Das Retrobild war schnell weg und der zu bestickende Stoff noch schneller ausgesucht. Nun, ich muss ehrlich zugeben, ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist ohne Stickrahmen zu sticken. Das Ergebnis ist daher auch nicht ganz so akkurat, aber beim nächsten Mal weiß ich Bescheid. Also daher auch der Tipp an euch, nehmt einen echten Stickrahmen, spart zwar kein Geld, aber jede Menge Zeit!
Das "A" steht übrigens für meine kleine Tochter Annika. Ich hab wirklich schon ein schlechtes Gewissen, denn für ihren Bruder hab ich so viel gebastelt und genäht... aber nun fehlt einfach die Zeit. Vor allem zum Nähen. 
Für Erik gab es damals jedenfalls ein "E" als Fadenspiel. Für Annika jetzt ein gesticktes "A". Ich bin ja eigentlich nicht so für Pink, aber auf dem neutralen Grau leuchtet es einfach so schön. Ich werd in Zukunft auf jeden Fall öfter Sticken. Da gibt es wieder so viele tolle Möglichkeiten!!!


Am Wochenende war endlich wieder etwas Zeit zum Basteln... und jetzt kommt das große ABER... ich hatte keinen Plan was ich machen sollte. So viele Projekte, so unendlich viel Material, aber irgendwie wollte mir so gar keine tolle Idee in den Kopf springen die sich auch in einer annehmbaren Zeit umsetzen lässt.
Also habe ich schwarzen Draht und ein paar Holzkugeln in die Hand genommen und drauf los gefädelt, in der Hoffnung, dass mir während dieser meditativen Beschäftigung etwas Sinnvollens einfällt, was ich damit verschönern könnte. Als ich fertig war hab ich das Konstrukt versucht in eine ansehebare Form zu bringen, hab es um ein Glas gewickelt, an die Wand gehängt... aber irgendwie wollte daraus nichts Schönes entstehen. Kennt ihr das? Ich hoffe, denn etwas seltsam kam ich mir schon vor ;)

Na ja, die Zeit verging und um Ende hatte ich genau das womit ich angefangen hatte, schwarzen Draht und jede Menge Holzkugeln. Und als ich mich schon völlig deprimiert, nichts auf die Beine gestellt zu haben, auf's Sofa werfen wollte, kam mir die Idee, dass ich die Holzkugeln vielleicht mit Nägeln in eine Korkplatte stecken könnte. Das Motiv war schnell gefunden, eine 4 sollte es sein, stellvertretend für die vier Personen unserer kleinen Familie :) Aber irgendwie war das mit den Holzkugeln nix und ich hab mich dann einfach entschieden das Ganze mit Reißnägeln zu basteln.

Allerdings stelle sich ganz schnell raus, dass sich dieses Projekt gar nicht so fix umsetzen lässt wie ich dachte. Habt ihr schonmal versucht Reißnägel im gleichen Abstand in einer möglichst geraden Linien nebeneinander zu setzen? Wahrscheinlich nicht, aber lasst euch gesagt sein, es ist nicht so leicht wie es aussieht. Ich hab dann die erste senkrechte Reihe der vier mit dem Maßband abgemessen, Markierungen gemacht, die Reißnägel eingesetzt und den Rest der 4 dann mit etwas Augenmaß vervollständigt. Minimale Korrekturen kann man noch machen, aber es muss ja nicht alles perfekt sein, schon gar nicht wenn es selbst gemacht ist :) Ich hab mich hier jetzt für weiße und "naturbelassene" Reißnägel entschieden, damit es nicht ganz so langweilig aussieht. Außerdem passt der Goldeffekt ganz gut zu den Betonhäuschen mit den goldenen Dächern die ich zuletzt fabriziert habe!
Übrigens ist es ganz sinnvoll sich vorher mit einem Grafikprogramm eine kleine Vorlage zu basteln. So lässt sich besser abschätzen ob die gewünschte Form überhaupt umsetzbar ist und welche Ausmaße das Ganze am Ende annimmt.

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