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Da sieht man mal wieder, auch ohne richtigen Sommer, gibt es ein Sommerloch. Zumindest bei mir, denn die letzten sechs Wochen war es hier ja ziemlich ruhig. Aber das ändert sich ab jetzt wieder :) Denn auch wenn ich mich online etwas rar gemacht habe, so hat der Analogmodus ganz gut funktioniert und ich hab mir ein paar ganz tolle Sachen für die nächsten Wochen ausgedacht. Sogar die erste Idee für Weihnachten spukt schon in meinem Kopf umher!

Außerdem komme ich gut gestärkt aus einem wundervollen Urlaub in Österreich zurück. Ich liebe die Berge und bin immer wieder völlig beeindruckt wenn mein Blick durch diese tollen Felslandschaften streift. Einfach wunderschön, was die Natur da geschaffen hat! Wo macht ihr denn gerne Urlaub? Ich überlege jetzt schon wo es nächstes Jahr hingehen könnte. Vielleicht Dänemark? Vielleicht hat ja jemand von euch einen tollen Tipp wo man mit Kindern gut unterkommt.

Nun aber zum Bastelteil. Um DIY technisch wieder etwas in die Gänge zu kommen habe ich mir etwas Kleines für euch ausgedacht.

Das braucht ihr

  • ein Stück Holz
  • zwei Glasscheiben (z.B. aus Bilderrahmen)
  • ein Gerät zum Fräsen
  • ein paar Plastikbuchstaben (für Lightboxen)

Und so geht's

Zunächst braucht ihr ein Stück Holz welches genau so lang ist wie die Glasscheiben breit, oder hoch, je nachdem wie ihr das Display nutzen wollt. Nun müsst ihr mit einem Dremel, einer Oberfräse oder einer Säge eine Furche, welche genauso breit ist wie die beiden Glasscheiben zusammen, in das Holz fräsen bzw. schneiden.

Ursprünglich wollte ich ein paar schöne Kleeblätter zwischen die beiden Glasscheiben klemmen, aber es macht auf jeden Fall Sinn die Pflanzen vorher zu pressen. Natürlich könnt ihr auch einfach ein Foto zwischen die beiden Scheiben klemmen. Ich hab mich für Buchstaben entschieden die eigentlich für die gerade im Trend liegenden Lightboxen sind.

Vielleicht denkt ihr jetzt:"Und etwas besseres als WTF ist ihr nicht eingefallen?". Aber um ehrlich zu sein, dreht sich in meinem Kopf gerade sehr viel um die aktuelle Situation in der Welt und dazu passt WTF ganz gut. Warum all die Gewalt? Warum all der Hass? Warum diese Ungerechtigkeit?
Demletzt musste ich mir vorwerfen lassen zu idealistisch zu sein. Ich mein, was soll das? Wie kann es schlecht sein Ideale zu haben und diese zu verteidigen und darauf zu hoffen, dass uns in den nächsten Jahren nicht nur Leid, Tod und der Weltuntergang bevorstehen? Was bleibt, wenn ich nur noch an das Schlechte glaube und jede Sekunde Angst habe auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen? Wer seine Freiheit liebt, der darf sich nicht vor Neuem verstecken und fürchten.
Die eine Antwort auf all die Fragen gibt es nicht, aber ein Satz ist mir bei all dem Irrsinn im Kopf geblieben: "...verliert nicht den Glauben an das Gute und lasst Euch niemals davon abhalten, Euer Leben selbstbestimmt zu leben." Ein großes Danke an Gregor Meyle für diese Worte in denen nicht nur Liebe und Freiheit stecken, sondern auch ganz viel Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft!

Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln und verspreche euch mit dem nächsten DIY nicht all zu lange zu warten! Genießt die Sonnenstrahlen aber auch den Regen, denn es gibt wirklich Schlimmeres als sich über das Wetter aufzuregen ;)
Ich hab eine neue Form der Meditation für mich entdeckt: Kleben! "Ist die jetzt völlig verrückt geworden?", denkt ihr euch vielleicht. Nicht ganz ;)
Die einen Lesen um sich zu entspannen, Nähen oder Stricken, ich kleb gerade Bilder aus Klebepunkten zusammen. Es macht riesen Spaß zu sehen wie nach uns nach aus vielen kleinen Punkten ein Bild entsteht. Irgendwie vergleichbar mit Puzzeln, oder Malen nach Zahlen, nur eben ohne Malen und ohne Zahlen und auch ohne Puzzelteile... ich seh schon es ist schwierig zu erklären, aber schaut es euch doch einfach mal an.

Bei dot on könnt ihr ein Bild eurer Wahl hochladen, das entsprechende Format auswählen und schon wird das Ganze als Pixelbild angezeigt.
Für mich war das eine großartige Gelegenheit ein Foto von meinen Kindern zu retten, was ich sonst nie hätte aufhängen können, denn es war völlig verschwommen. Ich hab die beiden im Flur erwischt, als sie sich Händchen haltend ein Küsschen gegeben haben. So sehr ich mich über den Schnappschuss gefreut habe, die Enttäuschung blieb nicht aus, als ich gesehen habe, dass es eben völlig verwackelt war.
Daher hab ich mich riesig gefreut, als ich die Idee mit den Klebepunkten entdeckt habe, denn bei dieser Art der Kunst spielt die Schärfe des Ausgangsbildes keine Rolle. Im Gegenteil, erst aus der Entfernung erkennt man was zu sehen sein soll.

Nachdem ich am Rechner noch etwas mit den Farbreglern gespielt habe, denn mit etwas mehr Kontrasten wirkt das Bild einfach besser, konnte ich auch schon die Bestellung abgeben.
Man bekommt ein Poster, welches mit gleichmäßig angeordneten Kreisen gefüllt ist und die entsprechenden Klebepunkte, welche dem hochgeladenen Bild entsprechen.
Und dann kann es los gehen. Als Vorlage hatte ich einen Screenshot mit dem Punktebild. Ich hab einfach mit einer Farbe angefangen und dann nach und nach die anderen Punkte hinzugefügt. Noch etwas schöne Musik dazu und schon hat man entspannte und meditative Stunden ;) Für das kleine Poster (30x40) habe ich etwa zwei Stunden gebraucht. Ich hab das Ganze noch in einer größeren Version, wofür man sicher 4 bis 5 Stunden braucht. Anfangs zittern die Finger noch etwas, aber man bekommt ganz schnell eine gewisse Routine und auf einmal klebt man die Punkte als hätte man nie etwas anderes getan ;) Ein paar Punkte hab ich nicht ganz so wie in der Vorlage gesetzt. Auch den Hintergrund hab ich etwas individueller gestaltet, aber dank der ausreichenden Klebepunkte ist das kein Thema.

Da ich keinen passenden Rahmen mehr hatte, habe ich mir einfach eine Sperrholzplatte zugeschnitten und das Poster mit Klebeecken befestigt. Was ein Glück, dass die beiden an dem Tag auch noch farblich perfekt aufeinander abgestimmt waren und das Ganze genau die Farbtöne unseres Wohnzimmers trifft :) Ich bin ganz verliebt.

Sicher auch eine schöne Geschenkidee!

Danke an dotty edition für dieses geniale Kunstwerk!
Es gibt zwei neue Lieblinge in unserem Haus und was noch viel besser ist, sie passen ganz toll zusammen! Zum einen darf ich euch dank der tollen Bloggeraktion von Roombeez den genialen Libratone Zipp Mini Lautsprecher vorstellen und zum anderen zeig ich auch wie ihr aus dem Bygel Behälter von Ikea und einem wunderschönen Textilkabel eine praktische Hängelampe machen könnt. Auf jeden Fall bin ich von beidem total begeistert, aber zuerst zeig ich euch wie das mit der Lampe funktioniert.

Das braucht ihr


Und so geht's

Zunächst muss das Loch in die Unterseite des Plastikbehälters. Ich hab mich hier übrigens wegen der warmen Lichtwirkung für einen Weißen entschieden, aber wer es bunt mag, kann natürlich auch rot oder grün nehmen. Oder schwarz, falls das Licht nur nach oben strahlen soll.
Für das Loch habe ich einen Lochsägeaufsatz auf den Akkuschrauber geschraubt. Vorher hab ich natürlich ausgemessen wie groß das Gewinde der Fassung ist. Zu groß darf das Loch nämlich nicht werden, sonst wackelt das Ganze später. Solltet ihr keinen entsprechenden Aufatz haben, könnt ihr auch ein Loch bohren und den Rest mit einem scharfen Cutter ausschneiden.

Nun könnt ihr damit beginnen das Kabel an Fassung, Stecker und Schalter anzubauen. Ich geb zu ich hab vor so etwas echt Respekt. Normalerweise lasse ich solche Dinge immer meinen Mann machen und als ich gesehen hab was ich da alles verkabeln muss, war ich kurz davor die Arbeit abgegeben. Aber nun bin ich echt stolz, dass ich mich doch getraut hab... und ganz ehrlich, es war gar nicht so schwer ;) Wer trotzdem unsicher ist, kann sich vorher ja nochmal genau durchlesen, oder bei youtube anschauen wie es geht.

Wichtig ist, dass ihr das Textilkabel vor Schneiden nochmal abklebt, damit sich die Ummantelung nicht so ausfranst. Passt auch gut auf, dass ihr die Isolierung der einzelnen Kabel nicht beschädigt. Die einzelnen Schritte schaut ihr euch am besten nochmal in einem Anleitungsvideo an oder fragt jemanden der so etwas schonmal gemacht habt. Bevor ich hier nämlich nur eine laienhafte Beschreibung angebe, und damit einen Wohnungsbrand mitverschulde, überlass ich das lieber den Profis. Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, sind Aderendhülsen. Die steckt man einfach über die abisolierten Kabelenden und kann das Ganze so wesentlich besser in die schmalen Verbindungen einfädeln.

Am Ende müsst ihr nur alles zusammenschrauben und schon habt ihr eine tolle kostengünstige Lampe selbst gebaut, die man prima an eine Bilderleiste oder eine Stange hängen kann. Ich liebe dieses graue Textilkabel und bin mir sicher, dass ich es noch an anderen Lampen im Haus einsetzen werden.

Und wie vorhin schon erwähnt, die neue Lampe passt prima zu unserem neuen Lautsprecher! Eigentlich geht es nur um stylische Fotos, aber ich bin so begeistert von dem Teil, dass ich unbedingt noch etwas mehr dazu schreiben muss.

Eigentlich bin ich was den Klang der Musik in unserem Haus angeht recht genügsam. Mein Mann hingegen ist leidenschaftlicher Musiker und für ihn kann es eigentlich nie gut genug klingen! Daher war er von dieser Kooperation mehr als angetan und hat es auch innerhalb weniger Minuten geschafft den kleinen Zipp Mini zum klingen zu bringen. Und was soll ich sagen... ist schon der Hammer was aus dem kleinen Teil raus kommt! Da klingt die Lieblingsmusik doch gleich nochmal besser!
Und obwohl der Zipp Mini einfach auf einem Regal an der Wand steht, klingt es im ganzen Raum gleich gut! Der Lautsprecher ist schön klein und sieht zudem nicht wie einer aus. Ganz im Gegenteil, er ist recht unauffällig und passt daher in jede Umgebung. Ich hab mich für ein schlichtes Grau entschieden, aber wenn mir das mal nicht mehr gefallen sollte, gibt es Wechselcover mit denen man den Look schnell ändern kann.

Ich bin schon jetzt ganz gespannt auf die Fotos der anderen neun Blogger, die an dieser tollen Aktion teilnehmen durften. Alle Bilder könnt ihr dann bald hier bestaunen.

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