Wie heißt es so schön im Titel des Editorials der
Handmade Kultur: Teilen macht Spaß! Und genau aus diesem Grund habe ich auch Gingered Things gegründet. Weil es eine riesen Freude bereitet euch an den Dingen die mein Leben bereichern Teil haben zu lassen und euch im besten Fall zu inspirieren. Und weil ich euch so gerne Berichte was mir gefällt, gibt es heute ein
Review zum
Handmade Kultur Magazin ;)
Vor ein paar Wochen habe ich auf der
Handmade Kultur Seite entdeckt, dass man sich als Blogger ein kostenloses Exemplar des Magazins zusenden lassen kann, um dann darüber zu schreiben. Kein Blatt vor den Mund nehmen? Kein Problem! Bei dem Portal habe ich schon seit einer ganzen Weile ein eigenes
Profil in dem ich auch meine Arbeiten vorstelle. Das Magazin hatte ich mir aber bisher noch nicht angeschaut.
Ich suche schon seit einer ganzen Weile ein Magazin bzw. eine Zeitschrift in der ansprechende DIY Anleitungen zu finden sind. Nicht der übliche Einheitsbrei mit Serviettentechnik oder der tausendsten Nähanleitung für eine 0815 Tasche. Sicher es ist immer mal wieder etwas Nettes dabei, aber meistens kann man gut 80 Prozent einfach ignorieren.
Handmade Kultur ist da anders. Die Aufmachung ist hochwertig und auch inhaltlich kommt hier jeder DIY Fan voll auf seine Kosten. Hier findet man zwar auch das obligatorische Taschenschnittmuster aber eben nicht in 0815, sondern mit ansprechenden Bildern und auch einer kleinen Info über die Person die dahinter steckt.
Überhaupt, finde ich es super wichtig und interessant auch etwas über die Menschen hinter den Ideen zu erfahren. So mancher Lebenslauf liest sich eher wie ein Abenteuer und macht irgendwie Mut noch mehr Energie in das zu stecken was man wirklich liebt. So zum Beispiel bei Mario Marquardt dem letzten Punzer Deutschlands, der ursprünglich Seefahrer war bis er sich mit 39 Jahren entschieden hat Sattler zu werden und nun ein uraltes Handwerk betreibt welches in der ganzen Welt geschätzt wird. Oder Michael Fohl von
ideenklette, in dessen iPad Hülle aus altem Parkettboden ich mich sofort verliebt habe, der eigentlich eine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistent gemacht hat und jetzt in einem Fastfoodunternehmen als Schichtführer und gleichzeitig als Priester arbeitet. Ich liebe solche Stories!
Aber wichtig für ein DIY Magazin sind ja nicht nur die Geschichten, sondern vor allem die DIY Ideen und davon gibt es hier reichlich. Sie sind super erklärt, man weiß immer direkt was man alles an Werkzeugen und Material braucht auch die Aufmachung der einzelnen Anleitungen ist sehr ansprechend und verständlich. Von einfach bis aufwändig ist für jeden etwas dabei. Man hat auf jeden Fall Lust sofort loszulegen und das tolle Luxusproblem nicht zu wissen welche Idee man zuerst umsetzen soll! Ich glaub ich versuch mich am Mosaik, oder doch lieber am Wendeponcho?
Was mir auch gleich aufgefallen ist, dass nicht jede zweite Seite mit Werbung zugepflastert ist. Hier wird wirklich Wert auf Inhalt gelegt. Und auch auch an dieser Stelle bin ich wirklich begeistert denn die einzelnen Artikel sind interessant und informativ. Nichts Abgedrehtes womit man versucht aus der Reihe zu tanzen, sondern irgendwie teils ungewöhnlich aber doch aus dem Leben gegriffen. So kann man zum Beispiel etwas über die Herstellung von Rum erfahren oder lesen wie man es schafft dem Plastikkonsum zu entkommen.
Auch kleinere Themen wie Buch- und Blogtipps finden ihren Platz. An dieser Stelle würde ich mir als Blogger natürlich noch mehr erwarten, aber dafür gibt es ja auch das Portal in dem man sich online austoben kann.
Ihr seht schon, ich habe hier etwas mehr geschrieben als sonst, aber ich denke eine Kritik sollte auch etwas ausführlicher sein und nicht bei, ist ganz toll, müsst ihr unbedingt kaufen, enden. An der ein oder anderen Stelle bin ich nicht zu sehr ins Detail gegangen, einfach um auch das Interesse bei euch zu wecken und nicht zu viel zu verraten. Der Kauf der Handmade Kultur lohnt sich auf jeden Fall und da das Magazin nur vierteljährlich erscheint, ist auch der Preis von 6,90 € völlig gerechtfertigt
Mein erklärtes Ziel: Einmal mit meinem Blog in die Handmade Kultur :) Das wär echt der Knaller!
Wenn ihr selbst über das Magazin schreiben wollt, könnt ihr euch
hier eine Ausgabe kostenlos zusenden lassen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
Kennt ihr denn noch andere tolle DIY Zeitschriften bzw. Magazine die es sich zu kaufen lohnt? Vielleicht kann ich in nächster Zeit ja öfter mal ein Review schreiben. Hättet ihr auch Interesse daran? Würde daraus vielleicht gerne auch eine regelmäßige Geschichte machen.