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Brrrr, so langsam wird es herbstlich. Das merke ich nicht nur an den kühleren Temperaturen, sondern auch an meiner Schniefnase. Aber ich muss ja gestehen, bis auf den hohen Verbrauch an Taschentüchern mag ich es ja ganz gerne wenn ich mir ein paar Schichten Klamotten mehr überwerfen und ich draußen die frische Luft am Morgen einatmen kann.

Aber wenn die nasse Jahreszeit kommt und draußen so langsam die Blätter von den Bäumen fallen, sehen ich mich Drinnen immer mehr nach etwas Grünem. Gestern habe ich ein wenig im Garten gewerkelt und wieder eine dieser kleinen Kleepflänzchen gefunden. Ich kenn eigentlich nur die Sorte die sonst so auf dem Rasen wächst und jede Menge Bienen anlockt. Aber diese kleinen Pflänzchen habe ich dieses Jahr zum ersten mal gesehen. Sie haben so ein schönes helles, frühlingshaftes Grün. Und genau das wollte ich mir für Drinnen erhalten.

Ihr braucht

  • Eine Falsche mit großer Öffnung
  • eine kleine Pflanze mit Wurzel
  • Golddraht
  • Zange
  • Stein
  • ein kleines Glas
  • Kerze

Und so geht's

Also habe ich mir ein größeres Glas, bzw. eine Flasche besorgt, diese bis zum Rand mit Wasser gefüllt und das Pflänzchen mit Wurzel rein getan. Hat nur leider nicht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe. Ich dachte wenn ich die Flasche nun luftdich abdecke sindt das Pflänzchen nach unten bzw. schwebt im Gals.
Da dem aber nicht so war, hab ich mit feinem Golddraht und einem weißen Kieselstein das Ganze etwas beschwert und so auf dem Boden der Flasche verankert. Mit einem kleinen Glas und einer Kerze verschlossen, macht das eine wunderbare Tischdeko und es macht einfach immer wieder Spaß in das Glas zu schauen und den Blättern dabei zuzusehen wie sie im Wasser schweben.
Übrigens hält das Ganze nun schon über eine Woche in dem Glas ohne irgendwie faulig zu werden. Ich denke, so lange genug Wasser in dem Glas ist und ihr es oben gut verschließt, wird es euch lange Freude bereiten.

Eigentlich wollte ich dazu gar keinen Post machen, weil mir die Idee zu simpel erschien, aber auf meinem Instagram Profil (ja, ich habs auch endlich dorthin geschafft ;)) kam es so gut an, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte. Und etwas Grün macht sich hier auf dem Blog zwischen all den herbstlichen Farben doch ganz gut, oder?
Vielleicht geh ich ja doch noch unter die Urban Jungle Bloggers :D

Was tut ihr denn so um euch noch etwas Frische ins Haus zu holen?
Es gibt Dinge bzw. Aktivitäten die gehören einfach in jede Kindheit. Schneemänner bauen, eine Pappmachelaterne basteln, mit Fingerfarben malen, Stockbrot backen, Plätzchen ausstechen... natürlich gibt es da noch Vieles mehr, aber ein Projekt hatte selbst ich noch auf der Liste der noch nicht erledigten Kindheitsaktivitäten... ein Vogel- bzw. Futterhäuschen bauen. Ein schönes Herbstprojekt.

Es gibt zahlreiche Anleitungen im Netz, aber ich wollte mal versuchen etwas aus den vielen abgeschnittenen Ästen zu bauen die bei uns jedes Jahr durch die Gartenarbeit anfallen. Viel zu schade um einfach nur in der Feuerstelle zu landen. Ein schöner natürlicher Rahmen für den Meisenknödel musste her.

Dank der Zusammenarbeit mit Westfalia, bin ich dort im gut sortierten Onlineshop fündig geworden und habe mir eine Säbelsäge ausgesucht. Sowieso bin ich der Meinung, dass man nie genug Sägen zuhause haben kann. Von der Laubsäge über die Zimmermanssäge bis zur Kappsäge. Wer gern mit Holz arbeitet, braucht diese Werkzeuge einfach. Und da wir in unserem Garten eigentlich ständig irgendwelche Bäume und Sträucher kürzen, war die Anschaffung der Säbelsäge wichtig, denn die ist eine gute Alternative für die, die keine Motorsäge haben, aber auch keine Lust darauf haben ewig mit dem Fuchsschwanz an einem Ast zu sägen.
Was habt ihr denn so in eurer Werkstatt? Mich würde mal interessieren mit welchen Sägen ihr gerne arbeitet, ich hätte da nämlich noch etwas Platz im Schrank ;) Und falls es euch so geht wie mir und ihr immer auf der Suche nach passendem Werkzeug seid, könnt ihr ja auch mal im Onlineshop vorbeischauen.

Das braucht ihr


  • Äste, möglichst gerade (z.B. Haselnuss)
  • Säge
  • Holzbohrer
  • Draht
  • Akkuschrauber
  • Holzschrauben
  • Nägel

Und so geht's

Zunächst braucht ihr ganz viele, möglichst gerade gleich lange Äste. Mit der Säbelsäge geht's ganz fix. Die Länge der Äste richtet sich natürlich danach wie groß euer Häuschen werden soll. Ich habe mich für etwa 20 Zentimeter entschieden. Davon braucht ihr sieben für den Boden und etwa acht für das Dach. Nun braucht ihr noch vier Stelzen. Zwei sollten etwas länger als die Äste für Boden und Dach sein, zwei etwas kürzer.
Nun bohrt ihr in alle Äste für Boden und Dach an beiden Enden ein Loch. Mit einem Draht fädelt ihr nun die Äste auf. Achtet darauf, dass der Draht sehr fest ist, so dass sich die Vögelchen nicht darin verheddern können. Ihr könnt das Häuschen auch mit Nägeln zusammenbauen oder kleben, aber die Drahtversion klappt auch bei etwas krummeren Ästen ganz gut und ist witterungsbeständiger als Kleber.
Damit die Holzschrauben, besser durch die Äste gehen und diese nicht splittern, bohrt ihr nun an den Ecken des Bodens von oben ein Loch durch die Äste. Ebenso bohrt ihr von oben in die vier Stelzen. Nun könnt ihr diese mit den den Holzschrauben mit dem Boden verbinden.
Das gleiche macht ihr mit dem Dach und schon ist euer Futterhäuschen fertig. Für etwas mehr Stabilität könnt ihr von unten noch zwei Äste an den Boden schrauben.

Nun müsst ihr nur noch eine schöne Stelle für das Futterhäuschen finden. Ihr könnt es mit einer Schnur und einem Haken aufhängen oder so wie ich mit einem Nagel auf einem abgeschnittenen Ast befestigen. Mein Sohn hat gleich mit dem Dekorieren begonnen und schaut jeden Tag ganz aufgeregt nach ob Vogel oder ein Eichhörnchen schon etwas von den Nüssen "geklaut" haben.

Habt ihr schonmal ein ein Vogel- oder Futterhäuschen gebaut? Mit oder ohne Anleitung?


Und vergesst nicht, wer noch Werkzeug braucht, bekommt über diesen Link bis zum 31.12.2016 einen 5 € Willkommensrabatt ab einem Bestellwert von 35 € auf das komplette Westfalia Sortiment. Kanntet ihr den Onlineshop von Westfalia schon?
Seit vier Tagen gehen die Kinder vormittags wieder in den Kindergarten. Das heißt, vier Stunden um alles Haushaltstechnische zu erledigen und zu Basteln. Ich geb zu die Gewichtung dieser Arbeiten liegt ist nach drei Wochen DIY Abstinenz etwas ungleichmäßig verteilt, so etwa 10 zu 90, aber ich hab ja auch einiges aufzuholen ;)

Gestern kam mir ganz spontan die Idee zu einem Mondnachtlicht. Nachdem ich ich eine Bastelei für ein Buchprojekt wieder zurückbekommen habe, war auch eine Lichterkette wieder frei. Ich liebe diese kleinen Lichterketten. Man kann damit einfach so wunderbare Dinge basteln. Sicherlich erinnert ihr euch noch an die LED Lampe die ich auch aus einem Frühstücksbrettchen gebastelt habe. Dieses Projekt geht in eine ähnliche Richtung dieses Mal ist es aber eine Kinderzimmerversion geworden.

Ihr braucht


  • Sperrholz bzw. MDF
  • einen Zirkel
  • einen Dremel und verschiedene Holzbohraufsätze
  • eine Stichsäge
  • Schleifpapier
  • etwas weiße Acrylfarbe
  • einen Pinsel
  •  zwei lange Holzperlen
  • Holzleim
  • eine Lichterkette mit Batterien

Und so geht's

Zunächst zeichnet ihr mit dem Zirkel einen Kreis in der Größe die eure Lampe später haben soll auf ein Stück Sperrholz, oder eine MDF Platte. Meine Sperrholzplatte ist etwa einen Zentimeter dick. Mit der Stichsäge, oder womit auch immer ihr gerne arbeitet, schneidet ihr dann die Platte aus. Die Kanten werden dann mit Schleifpapier glatt gemacht. Wer sich die Arbeitsschritte bis hier her sparen möchte, kann das Ganze auch mit einem runden Frühstücksbrettchen aus Holz nachbasteln.

Nun zeichnet ihr mit dem Zirkel einen zweiten etwas kleineren Kreis, so dass eine Mondsichel entsteht. In den anderen Teil könnt ihr nun beliebig viele Löcher bohren. Nehmt verschieden große Aufsätze, dann sieht der Sternenhimmel einfach schöner aus. Am Ende könnt ihr mit Schleifpapier die Kanten den Löcher nochmal etwas glätten.

Im nächsten Schritt malt ihr mit weißer Acrylfarbe die Mondsichel aus. Um das Ganze später mit etwas Abstand an die Wand hängen zu können habe ich zwei lange Holzperlen genommen und diese mit Holzleim auf die Rückseite geklebt. Durch die Löcher in den Perlen könnt ihr die Lampe ganz leicht mit zwei Nägeln an die Wand hängen.

Ist der Leim trocken, müsst ihr nur noch die Lichterkette auf der Rückseite befestigen. Damit ein schöner Lichtschein entsteht, habe ich die Kette in spiralförmig aufgeklebt. Ihr könnt es einfach mit Klebeband fixieren, ich hab hier Fotostreifen genommen, damit es schneller geht. Sieht vielleicht nicht so elegant aus, aber die Rückseite sieht man später ja nicht mehr.

Es gibt noch einen kleinen Trick um die Nägel im richtigen Abstand an die Wand zu bringen, nehmt ihr euch einfach ein Stück Papier und legt es auf die beiden Holzperlen. Dann einfach mit einem Nagel an den Stellen wo die Löcher sind rein pieksen und schon habt ihr eine perfekt Schablone für die Wand. Das Kabel der Lichterkette habe ich einfach um die Perlen gewickelt und das Batteriekästchen hinter der Scheibe versteckt.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln :)
Da sieht man mal wieder, auch ohne richtigen Sommer, gibt es ein Sommerloch. Zumindest bei mir, denn die letzten sechs Wochen war es hier ja ziemlich ruhig. Aber das ändert sich ab jetzt wieder :) Denn auch wenn ich mich online etwas rar gemacht habe, so hat der Analogmodus ganz gut funktioniert und ich hab mir ein paar ganz tolle Sachen für die nächsten Wochen ausgedacht. Sogar die erste Idee für Weihnachten spukt schon in meinem Kopf umher!

Außerdem komme ich gut gestärkt aus einem wundervollen Urlaub in Österreich zurück. Ich liebe die Berge und bin immer wieder völlig beeindruckt wenn mein Blick durch diese tollen Felslandschaften streift. Einfach wunderschön, was die Natur da geschaffen hat! Wo macht ihr denn gerne Urlaub? Ich überlege jetzt schon wo es nächstes Jahr hingehen könnte. Vielleicht Dänemark? Vielleicht hat ja jemand von euch einen tollen Tipp wo man mit Kindern gut unterkommt.

Nun aber zum Bastelteil. Um DIY technisch wieder etwas in die Gänge zu kommen habe ich mir etwas Kleines für euch ausgedacht.

Das braucht ihr

  • ein Stück Holz
  • zwei Glasscheiben (z.B. aus Bilderrahmen)
  • ein Gerät zum Fräsen
  • ein paar Plastikbuchstaben (für Lightboxen)

Und so geht's

Zunächst braucht ihr ein Stück Holz welches genau so lang ist wie die Glasscheiben breit, oder hoch, je nachdem wie ihr das Display nutzen wollt. Nun müsst ihr mit einem Dremel, einer Oberfräse oder einer Säge eine Furche, welche genauso breit ist wie die beiden Glasscheiben zusammen, in das Holz fräsen bzw. schneiden.

Ursprünglich wollte ich ein paar schöne Kleeblätter zwischen die beiden Glasscheiben klemmen, aber es macht auf jeden Fall Sinn die Pflanzen vorher zu pressen. Natürlich könnt ihr auch einfach ein Foto zwischen die beiden Scheiben klemmen. Ich hab mich für Buchstaben entschieden die eigentlich für die gerade im Trend liegenden Lightboxen sind.

Vielleicht denkt ihr jetzt:"Und etwas besseres als WTF ist ihr nicht eingefallen?". Aber um ehrlich zu sein, dreht sich in meinem Kopf gerade sehr viel um die aktuelle Situation in der Welt und dazu passt WTF ganz gut. Warum all die Gewalt? Warum all der Hass? Warum diese Ungerechtigkeit?
Demletzt musste ich mir vorwerfen lassen zu idealistisch zu sein. Ich mein, was soll das? Wie kann es schlecht sein Ideale zu haben und diese zu verteidigen und darauf zu hoffen, dass uns in den nächsten Jahren nicht nur Leid, Tod und der Weltuntergang bevorstehen? Was bleibt, wenn ich nur noch an das Schlechte glaube und jede Sekunde Angst habe auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen? Wer seine Freiheit liebt, der darf sich nicht vor Neuem verstecken und fürchten.
Die eine Antwort auf all die Fragen gibt es nicht, aber ein Satz ist mir bei all dem Irrsinn im Kopf geblieben: "...verliert nicht den Glauben an das Gute und lasst Euch niemals davon abhalten, Euer Leben selbstbestimmt zu leben." Ein großes Danke an Gregor Meyle für diese Worte in denen nicht nur Liebe und Freiheit stecken, sondern auch ganz viel Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft!

Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln und verspreche euch mit dem nächsten DIY nicht all zu lange zu warten! Genießt die Sonnenstrahlen aber auch den Regen, denn es gibt wirklich Schlimmeres als sich über das Wetter aufzuregen ;)

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