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Ich hab eine neue Form der Meditation für mich entdeckt: Kleben! "Ist die jetzt völlig verrückt geworden?", denkt ihr euch vielleicht. Nicht ganz ;)
Die einen Lesen um sich zu entspannen, Nähen oder Stricken, ich kleb gerade Bilder aus Klebepunkten zusammen. Es macht riesen Spaß zu sehen wie nach uns nach aus vielen kleinen Punkten ein Bild entsteht. Irgendwie vergleichbar mit Puzzeln, oder Malen nach Zahlen, nur eben ohne Malen und ohne Zahlen und auch ohne Puzzelteile... ich seh schon es ist schwierig zu erklären, aber schaut es euch doch einfach mal an.

Bei dot on könnt ihr ein Bild eurer Wahl hochladen, das entsprechende Format auswählen und schon wird das Ganze als Pixelbild angezeigt.
Für mich war das eine großartige Gelegenheit ein Foto von meinen Kindern zu retten, was ich sonst nie hätte aufhängen können, denn es war völlig verschwommen. Ich hab die beiden im Flur erwischt, als sie sich Händchen haltend ein Küsschen gegeben haben. So sehr ich mich über den Schnappschuss gefreut habe, die Enttäuschung blieb nicht aus, als ich gesehen habe, dass es eben völlig verwackelt war.
Daher hab ich mich riesig gefreut, als ich die Idee mit den Klebepunkten entdeckt habe, denn bei dieser Art der Kunst spielt die Schärfe des Ausgangsbildes keine Rolle. Im Gegenteil, erst aus der Entfernung erkennt man was zu sehen sein soll.

Nachdem ich am Rechner noch etwas mit den Farbreglern gespielt habe, denn mit etwas mehr Kontrasten wirkt das Bild einfach besser, konnte ich auch schon die Bestellung abgeben.
Man bekommt ein Poster, welches mit gleichmäßig angeordneten Kreisen gefüllt ist und die entsprechenden Klebepunkte, welche dem hochgeladenen Bild entsprechen.
Und dann kann es los gehen. Als Vorlage hatte ich einen Screenshot mit dem Punktebild. Ich hab einfach mit einer Farbe angefangen und dann nach und nach die anderen Punkte hinzugefügt. Noch etwas schöne Musik dazu und schon hat man entspannte und meditative Stunden ;) Für das kleine Poster (30x40) habe ich etwa zwei Stunden gebraucht. Ich hab das Ganze noch in einer größeren Version, wofür man sicher 4 bis 5 Stunden braucht. Anfangs zittern die Finger noch etwas, aber man bekommt ganz schnell eine gewisse Routine und auf einmal klebt man die Punkte als hätte man nie etwas anderes getan ;) Ein paar Punkte hab ich nicht ganz so wie in der Vorlage gesetzt. Auch den Hintergrund hab ich etwas individueller gestaltet, aber dank der ausreichenden Klebepunkte ist das kein Thema.

Da ich keinen passenden Rahmen mehr hatte, habe ich mir einfach eine Sperrholzplatte zugeschnitten und das Poster mit Klebeecken befestigt. Was ein Glück, dass die beiden an dem Tag auch noch farblich perfekt aufeinander abgestimmt waren und das Ganze genau die Farbtöne unseres Wohnzimmers trifft :) Ich bin ganz verliebt.

Sicher auch eine schöne Geschenkidee!

Danke an dotty edition für dieses geniale Kunstwerk!
Es gibt zwei neue Lieblinge in unserem Haus und was noch viel besser ist, sie passen ganz toll zusammen! Zum einen darf ich euch dank der tollen Bloggeraktion von Roombeez den genialen Libratone Zipp Mini Lautsprecher vorstellen und zum anderen zeig ich auch wie ihr aus dem Bygel Behälter von Ikea und einem wunderschönen Textilkabel eine praktische Hängelampe machen könnt. Auf jeden Fall bin ich von beidem total begeistert, aber zuerst zeig ich euch wie das mit der Lampe funktioniert.

Das braucht ihr


Und so geht's

Zunächst muss das Loch in die Unterseite des Plastikbehälters. Ich hab mich hier übrigens wegen der warmen Lichtwirkung für einen Weißen entschieden, aber wer es bunt mag, kann natürlich auch rot oder grün nehmen. Oder schwarz, falls das Licht nur nach oben strahlen soll.
Für das Loch habe ich einen Lochsägeaufsatz auf den Akkuschrauber geschraubt. Vorher hab ich natürlich ausgemessen wie groß das Gewinde der Fassung ist. Zu groß darf das Loch nämlich nicht werden, sonst wackelt das Ganze später. Solltet ihr keinen entsprechenden Aufatz haben, könnt ihr auch ein Loch bohren und den Rest mit einem scharfen Cutter ausschneiden.

Nun könnt ihr damit beginnen das Kabel an Fassung, Stecker und Schalter anzubauen. Ich geb zu ich hab vor so etwas echt Respekt. Normalerweise lasse ich solche Dinge immer meinen Mann machen und als ich gesehen hab was ich da alles verkabeln muss, war ich kurz davor die Arbeit abgegeben. Aber nun bin ich echt stolz, dass ich mich doch getraut hab... und ganz ehrlich, es war gar nicht so schwer ;) Wer trotzdem unsicher ist, kann sich vorher ja nochmal genau durchlesen, oder bei youtube anschauen wie es geht.

Wichtig ist, dass ihr das Textilkabel vor Schneiden nochmal abklebt, damit sich die Ummantelung nicht so ausfranst. Passt auch gut auf, dass ihr die Isolierung der einzelnen Kabel nicht beschädigt. Die einzelnen Schritte schaut ihr euch am besten nochmal in einem Anleitungsvideo an oder fragt jemanden der so etwas schonmal gemacht habt. Bevor ich hier nämlich nur eine laienhafte Beschreibung angebe, und damit einen Wohnungsbrand mitverschulde, überlass ich das lieber den Profis. Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, sind Aderendhülsen. Die steckt man einfach über die abisolierten Kabelenden und kann das Ganze so wesentlich besser in die schmalen Verbindungen einfädeln.

Am Ende müsst ihr nur alles zusammenschrauben und schon habt ihr eine tolle kostengünstige Lampe selbst gebaut, die man prima an eine Bilderleiste oder eine Stange hängen kann. Ich liebe dieses graue Textilkabel und bin mir sicher, dass ich es noch an anderen Lampen im Haus einsetzen werden.

Und wie vorhin schon erwähnt, die neue Lampe passt prima zu unserem neuen Lautsprecher! Eigentlich geht es nur um stylische Fotos, aber ich bin so begeistert von dem Teil, dass ich unbedingt noch etwas mehr dazu schreiben muss.

Eigentlich bin ich was den Klang der Musik in unserem Haus angeht recht genügsam. Mein Mann hingegen ist leidenschaftlicher Musiker und für ihn kann es eigentlich nie gut genug klingen! Daher war er von dieser Kooperation mehr als angetan und hat es auch innerhalb weniger Minuten geschafft den kleinen Zipp Mini zum klingen zu bringen. Und was soll ich sagen... ist schon der Hammer was aus dem kleinen Teil raus kommt! Da klingt die Lieblingsmusik doch gleich nochmal besser!
Und obwohl der Zipp Mini einfach auf einem Regal an der Wand steht, klingt es im ganzen Raum gleich gut! Der Lautsprecher ist schön klein und sieht zudem nicht wie einer aus. Ganz im Gegenteil, er ist recht unauffällig und passt daher in jede Umgebung. Ich hab mich für ein schlichtes Grau entschieden, aber wenn mir das mal nicht mehr gefallen sollte, gibt es Wechselcover mit denen man den Look schnell ändern kann.

Ich bin schon jetzt ganz gespannt auf die Fotos der anderen neun Blogger, die an dieser tollen Aktion teilnehmen durften. Alle Bilder könnt ihr dann bald hier bestaunen.
Stöbert ihr auch manchmal stundenlang durch Onlineshops und packt alles mögliche in den Warenkorb nur um am Ende festzustellen, dass ihr gerade gedanklich fast die komplette Einrichtung ausgetauscht habt? Na ja, stundenlang ist vielleicht übertrieben, aber kürzlich war ich seeeehr lange bei westwingnow unterwegs. Dort kann man prima durch verschiedene Looks klicken und sich so ganz schnell viele Dinge im gleichen Stil zusammensuchen. 

Gleichzeitig kann man sich in Onlineshops super gut inspirieren lassen. Als ich dieses kleine schwarze Häuschen entdeckt habe, hatte ich sofort eine tolle DIY Idee für unseren Garten. Die einfache Form wollte ich aus Holz nachbauen und daraus ein schönes Dekoteil machen.

Das braucht ihr


  • gerade Stöcke, z.B. vom Haselnussstrauch, oder einfach Holz aus dem Baumarkt
  • eine Gartenschere
  • Heißkleber
  • Schnur
  • Glasscherben, Tonfiguren, Metallstäbe oder Muscheln
  • Holzperlen

Und so geht's


Zunächst braucht ihr acht gleich lange Stöcke, etwa 15 bis 20 cm. Die Enden müsst ihr mit einer Gartenschere oder einer Säge im 45 Grad Winkel abschneiden. Mit Heißkleber klebt ihr nun zwei Quadrate zusammen. mit zwei weiteren Stöcken in der gleichen Länge (dieses Mal mit geradem Ende) verbindet ihr nun die beiden Quadrate, so dass aus den Quadraten die Seitenteile des Hauses entstehen. Im nächsten Schritt baut ihr das Dach aus jeweils zwei Stöcken. Die Teile müssen nun etwas kürzer sein, sonst wird das Dach zu spitz. Probiert es einfach aus und haltet die Stöcke an. Dann schneidet ihr die Enden so zu, dass ihr daraus das Dach formen könnt. Die beiden Giebel verbindet ihr dann mit einem Stöckchen an der Spitze und klebt das Dach vorne und hinten auf die Seitenwände.

Nun ist das Häuschen fertig. Aber das war mir noch etwas zu langweilig und dann kam mir spontan die Idee daraus ein Windspiel zu basteln. Vor ein paar Monaten hatte ich ein paar hübsche verschieden farbige geschliffene Glasscherben gefunden. Aber auch mit Muscheln oder Metallstäben funktioniert es sicher prima.
Jetzt nehmt ihr einfach ein Stück Schnur, fädelt sie durch eine Holzperle, macht einen Tropfen Heißkleber an das Ende und klebt eine Scherbe an. Wenn ihr ein paar diese Schnüre zusammen habt, bindet ihr sie einfach an das obere Stöckchen des Hauses welches die beiden Giebel miteinander verbindet.

Ich bin total happy mit meinem Häuschen. Die Elemente lassen sich auch super austauschen und an die jeweilige Jahreszeit anpassen. Sicher sieht es auch mit Blättern ganz hübsch aus. Was hätte ihr denn darin aufgehängt?

Lieben Dank an westwingnow für die Kooperation. So hat mein Garten wieder ein schönes Dekoteil mehr :)

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